Abschlussprüfung Hamburg mit 10 Fragen aus der Prüfung

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Abschlussprüfung HamburgDie Freie und Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt in Deutschland und als Stadtstaat ein eigenständiges Bundesland. Das schulische Bildungssystem in Hamburg, über das ausführliche Informationen und aktuelle Meldungen auf http://www.hamburger-bildungsserver.de oder auf http://www.elternkammer-hamburg.de zur Verfügung stehen, gliedert sich in die Grundschule sowie in weiterführende Bildungswege durch den Besuch der Orientierungsstufe, einer Gesamtschule, einer Haupt- und Realschule, eines Gymnasiums oder eines Aufbaugymnasiums.

Die Grundschule gibt es als vierjährige Grundschule oder als erweiterte Grundschule

In der Grundschule als gemeinsame Schule lernen die Kinder lesen, schreiben, rechnen und die wichtigsten Grundlagen für den späteren Bildungsweg. Dabei kann das Kind die Grundschule entweder vier Jahre oder in erweiterter Form sechs Jahre lang besuchen. Als besonderes Angebt bietet Hamburg zudem die Möglichkeit einer bilingualen, also einer zweisprachigen Grundschule. Im Verlauf des vierten oder des sechsten Schuljahres treffen die Eltern eine Entscheidung darüber, welche Schule ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll, wobei die Grundschullehrer bei der Entscheidung beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Die Orientierungsstufe durchlaufen alle Hamburger Schüler

Die Orientierungsstufe, die auch als Beobachtungsstufe bezeichnet wird, ist eine gemeinsame Eingangstufe für alle Schüler und erstreckt sich über das fünfte und das sechste Schuljahr. Alle Schulformen beginnen mit dieser Orientierungsstufe und im Anschluss daran wird entschieden, wie die weitere Schullaufbahn verlaufen soll. Allerdings ist auch später noch ein Wechsel zwischen den Schulformen möglich. Besucht ein Kind eine kooperative Gesamtschule, erfolgt nach Abschluss der Orientierungsstufe eine Einteilung in eine Klasse der Haupt-, der Realschule oder des Gymnasiums. In einer integrierten Gesamtschule bleiben alle Kinder bis zum Realschulabschluss in dem gleichen Klassenverband, je nach Leistung und Interessen besuchen sie allerdings unterschiedliche Kurse.

In Hamburg stehen vier weiterführende Schulformen zur Verfügung

1. In Hamburg gibt es die Gesamtschule in zwei Formen, nämlich als Kooperative und als Integrierte Gesamtschule. Der Unterricht erfolgt ab der fünften Klasse und endet mit den Schuljahren zehn, zwölf oder dreizehn. Ziel der Gesamtschule ist, alle die Voraussetzungen zu vermitteln, die notwendig sind, um eine betriebliche oder berufsschulische Ausbildung absolvieren zu können. Zeitgleich übernimmt die Gesamtschule die Vorbereitung auf das Abitur. In der Gesamtschule können alle Abschlussprüfungen von allgemeinbildenden Schulen abgelegt werden. So ist nach der neunten Klasse die Hauptschulabschlussprüfung und nach der zehnten Klasse die Realschulabschlussprüfung möglich. Die Abiturabschlussprüfung ist in einer kooperativen Gesamtschule nach dem zwölften und in einer integrierten Gesamtschule nach dem dreizehnten Schuljahr möglich.

2. Die Haupt- und Realschule bilden in Hamburg eine organisatorische Einheit, wobei die Hauptschule mit der neunten und die Realschule mit der zehnten Klasse endet. Grundsätzlich eignet sich diese Schulform insbesondere für die Schüler, die eine Berufsausbildung nach der neunten oder zehnten Klasse beginnen möchten. Durch die durchlässig koordinierte Unterrichtsweise wird es in Abhängigkeit zu den Leistungen und Lernfortschritten für die Schüler möglich, zwischen beiden Schulformen zu wechseln. Die Abschlussprüfungen erfolgen durch Vergleichsarbeiten und einheitliche Prüfungen in ausgewählten Fächern in den neunten und zehnten Klassen und münden in einem Hauptschulabschluss oder einem Realschulabschluss.

3. Das Gymnasium gliedert sich nach der Orientierungsstufe in die Mittelstufe und die Oberstufe. In der Oberstufe erfolgt der Unterricht nicht mehr im Klassenverband, sondern in frei wählbaren Kursen, die zeitgleich auch die Prüfungsfächer für die Abiturabschlussprüfung bestimmen. Diese erfolgt nach der zwölften Klasse in schriftlicher und mündlicher Form, zudem kann nach Abschluss der elften Klasse auch die Fachhochschulreife erworben werden.

4. Das Aufbaugymnasium teilt sich in eine Vor- und eine Studienstufe. Ist das Aufbaugymnasium an ein Gymnasium angegliedert, besteht die Vorstufe aus der zehnten Klasse der Mittelstufe und die Studienstufe aus der elften und zwölften Klasse der Oberstufe. Schließt das Aufbaugymnasium an eine Gesamtschule an, erstreckt sich die Vorstufe über die elfte und die Studienstufe über die zwölfte und dreizehnte Klasse. Um ein Aufbaugymnasium besuchen zu können, muss der Schüler über einen Realschulabschluss oder eine gleichgestellte Vorbildung verfügen, zudem ist ein Wechsel nach der achten Klasse der Realschule in die achte Klasse des Aufbaugymnasiums möglich. Auch das Aufbaugymnasium endet mit einer Abschlussprüfung in Form des Zentralabiturs und entsprechend der gewählten Kurse. Bei erfolgreichem Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfungen verfügt der Schüler über die Allgemeine Hochschulreife.

10 Fragen die oft bei den Abschlussprüfungen in Hamburg auftauchen

 

1. Welches ist das höchste Organ der Rechtsprechung in der Bundesrepublik Deutschland?

 

a) Justizministerium

b) Bundesverfassungsgericht

c) Generalstaatsanwaltschaft

d) Bundesgerichtshof

 

2. Bei der Bundestagswahl erhält jeder Bürger eine Erst- und eine Zweitstimme. Welche Funktion hat die Zweitstimme?

 

a) Wahl eines Direktkandidaten im Wahlkreis

b) Wahl einer Partei, deren Kandidaten auf der Landesliste zusammengestellt waren

c) Wahl des gewünschten Koalitionspartners für die Partei, die durch die Erststimme gewählt wurde

 

3. Welche Aufgabe kommt dem Betriebsrat in einem Unternehmen zu?

 

a) Beratung der Unternehmensleitung bei Entscheidungen

b) Repräsentanz des Unternehmens in der Öffentlichkeit

c) Vertretung der Interessen und Anliegen der Arbeitnehmer

d) Mitbestimmung und Festsetzung der Tariflöhne

 

4. Wofür steht der Begriff Protektionismus?

 

a) Zwangsverwaltung

b) außenpolitisches Instrument, um die heimische Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz zu schützen

c) gesetzlich definierte Handlungsvollmacht

d) Schutz eines Unternehmens durch einen staatlich bestellten Treuhänder

 

5. Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war Konrad Adenauer. Von wann bis wann war er im Amt?

 

a) 1949-1963

b) 1949-1957

c) 1950-1962

d) 1950-1958

 

6. Was bewirkt das in der Zirbeldrüse gebildete Hormon Melatonin?

 

a) Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers

b) Erhöhung des Blutzuckerspiegels

c) Senkung des Blutzuckerspiegels

d) eine vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen

 

7. Wie viel sind 4cm2 in m2?

 

a) 0,04m2

b) 0,004m2

c) 0,0004m2

d) 0,00004m2

 

8. Familie Müller beauftragt eine Firma, ihren Garten neu anzulegen. Hierzu schickt die Firma 4 Gärtner, die für diese Arbeit 3 Tage benötigen. Wie schnell hätte die Familie den Garten nutzen können, wenn 5 Gärtner den Garten angelegt hätten?

 

a) schon nach 2 Tagen

b) schon nach 2,4 Tagen

c) schon nach 3 Tagen

d) schon nach 3,4 Tagen

 

9. Wie lautet die richtige Schreibweise?

 

a) Hamburg ist eine Stadt mit sehr vielen unterschiedlichen Facetten.

b) Hamburg ist eine Stadt mit sehr vielen unterschiedlichen Fassetten.

c) Hamburg ist eine Stadt mit sehr vielen unterschiedlichen Faccetten.

d) Hamburg ist eine Stadt mit sehr vielen unterschiedlichen Fasseten.

 

10. Welche Verbindung hat die chemische Formel HClO3?

 

a) Salpetersäure

b) Zyankali

c) Chlorsäure

d) Blausäure

Antworten

 

1. b

2. b

3. c

4. b

5. a

6. a

7. c

8. a

9. a, b

10. c