Abschlussprüfung Lösungen und typische 10 Fragen aus Prüfungen

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Abschlussprüfung LösungenAuch wenn sich der Umfang und der Schwierigkeitsgrad von Abschlussprüfungen deutlich unterscheiden können und sich zusammen mit den Inhalten in erster Linie daraus ergeben, welcher Abschluss durch das Ablegen der Prüfung erlangt werden soll, gibt es doch einige wesentliche Gemeinsamkeiten. Hierzu gehört beispielsweise, dass im Rahmen der Prüfungsfragen immer nur solche Punkte thematisiert werden, die der Prüfling grundsätzlich lösen kann, weil ihm die dafür notwendigen Grundlagen im Vorfeld vermittelt wurden.

Zudem gleichen sich Abschlussprüfungen in ihren grundlegenden Strukturen, was bedeutet, dass es Varianten von Prüfungsfragen gibt, die in dieser Form in nahezu allen Abschlussprüfungen zu finden sind. Kennt ein Prüfling nun diese Grundschemata und deren jeweilige Besonderheiten, ist es meist auch deutlich einfacher, die Prüfungsaufgaben zu lösen.

Die wesentliche Absicht von Prüfungsfragen

Im Grunde genommen verfolgen Prüfungsaufgaben zwei wesentliche Ziele. Zum einen soll das Wissen des Prüflings abgefragt werden und zum anderen soll auf diese Weise überprüft werden, ob der Prüfling die vermittelten Inhalte verstanden hat und für die Lösung von Aufgabenstellungen nutzen kann. Insofern gibt es zwei Arten von Prüfungsfragen. Bei den einen Prüfungsfragen geht es tatsächlich nur um theoretische Wissensgrundlagen, beispielsweise in der Form, dass Fachbegriffe, Paragraphen oder Modelle und deren Begründer abgefragt werden. Bei den anderen Prüfungsfragen geht es darum, die Aufgabenstellung zu erkennen und eine entsprechende Lösung zu erarbeiten. Zu solchen Aufgaben gehören beispielsweise alle Mathematikaufgaben, denn hierbei wird zuerst eine geeignete Formel oder Rechenart ausgewählt und die Aufgabe anschließend durch praktische Anwendung dieser Formel oder Rechenart gelöst.

Das Lösen von unterschiedlichen Prüfungsaufgaben

Je nach Variante der Prüfungsfrage ist eine entsprechende Vorgehensweise für das Lösen der Aufgabe notwendig.

  • Bei den so genannten Multiple-Choice-Fragen werden mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben und die Frage wird gelöst, indem eine oder mehrere dieser Antworten angekreuzt werden. Wichtig ist, die Formulierungen sehr genau zu lesen, um möglicherweise entscheidende Details nicht zu übersehen. Für die Vorgehensweise beim Lösen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, die Frage zu lesen, zunächst in Gedanken zu beantworten und die eigene Lösung dann mit den vorgegebenen Antworten abzugleichen. Eine andere Methode folgt dem Ausschlussverfahren, was bedeutet, dass zunächst die Antworten ausgeschlossen werden, die definitiv falsch sind, so dass am Ende die richtige Antwort übrig bleibt. Bei Unsicherheit gilt der Tipp, dem Bauchgefühl zu folgen, denn hierbei handelt es sich in aller Regel um eine Art unbewusste Wiedererkennung, die meist zu der richtigen Lösung führt.
  • Offene Fragen werden in eigenen Worten beantwortet. In den meisten Fällen reicht es aus, die Fragen mithilfe von aussagekräftigen Stichworten zu beantworten, idealerweise unter Verwendung von Fachausdrücken. Generell reicht es jedoch aus, die Aufgabe anhand der Vorgaben zu lösen, sind also vier Beispiele gefordert, reichen vier Beispiele auch tatsächlich aus.
  • Bei Rechenaufgaben in jedweder Form ist es empfehlenswert, nicht nur den Lösungsansatz und das Endergebnis, sondern auch die Zwischenschritte aufzuschreiben. Durch einen Rechenfehler und daraus resultierende Folgefehler kann sich nämlich eine falsche Lösung ergeben, der Rechenweg an sich kann aber meist trotzdem noch bewertet werden, sofern er nachvollziehbar ist.
  • Insgesamt gilt zudem der Tipp, nicht zu lange an einer Aufgabe zu arbeiten, die nicht lösbar scheint. Dies kostet nur wertvolle Zeit und führt zu unnötiger Unruhe. Besser ist daher, solche Aufgaben zunächst auszulassen und erst die Aufgaben zu bearbeiten, die sicher gelöst werden können.

10 häufige Beispielfragen und Lösungen die oft in Abschlussprüfungen jeglicher Art verwendet werden

 

1. Welcher deutsche König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen trug den Beinamen “der letzte Ritter”?

 

a) Karl V.

b) Maximilian I.

c) Alexander III.

d) Franz II.

 

2. Welche Partei entstand im April 1961 aus der Vereinigung der Deutschen Partei und des Gesamtdeutschen Blocks?

 

a) CDU

b) SPD

c) FDP

d) die Gesamtdeutsche Partei

 

3. Die UN wurde 1945 gegründet. Wer war ihr erster Generalsekretär?

 

a) Dag Hammarskjöld aus Schweden

b) Sithu U Thant aus Birma

c) Gladwyn Jebb aus Großbritannien

d) Kurt Walheim aus Österreich

 

4. Wie lautet der Fachbegriff dafür, wenn sich Unternehmen oder andere Marktakteure zusammenschließen, um ihre gegenseitige Konkurrenz zu begrenzen, dabei aber wirtschaftlich und rechtlich weitestgehend selbstständig bleiben?

 

a) Kartell

b) Fusion

c) Monopol

d) Handelskette

 

5. Bitte nennen Sie jeweils die Hauptstadt.

 

a) USA = ______________________________

b) Südafrika = __________________________

c) Lettland = ___________________________

d) Marokko = ___________________________

e) Portugal = ___________________________

 

6. Wie wird eine Kaltfront auf einer Wetterkarte symbolisiert?

 

a) durch einen dicken Pfeil mit Spitze nach links

b) durch eine Linie aus roten Halbkreisen

c) durch eine Linie aus blauen Dreiecken

d) durch einen dünnen Pfeil mit Spitze nach rechts

 

7. Früher gab es den sogenannten Grabstock, ein meist etwa ein Meter langer Holzstab mit zugespitztem Ende. Wofür wurde ein solcher Grabstock benutzt?

 

a) Als Grabbeigabe, der dem Toten als Verteidigungswerkzeug auf seinem letzten Weg dienen sollte.

b) Als Werkzeug, um Wurzeln und Knollen auszugraben oder den Boden zu lockern und umzubrechen.

c) Als Hilfsmittel beim Bau von Behausungen und Grabstätten, vergleichbar mit dem heutigen Hammer.

d) Als Waffe, um Tiere oder auch Angreifer zu erlegen.

 

8. Wie heißt das zweite Keplersche Gesetz?

 

a) Das Schwerezentrum der Umlaufbahn eines Objektes liegt in einem Brennpunkt.

b) Die Planetenbahnen sind Ellipsen.

c) Die Quadrate der Umlaufzeiten zweier Objekte verhalten sich wie die dritten Potenzen der großen Halbachsen.

d) Der Fahrstrahl überstreicht gleiche Flächen in gleichen Zeiten.

 

9. Woraus besteht ein Pentagondodekaeder?

 

a) aus 12 regelmäßigen, kongruenten Fünfecken

b) aus 8 gleichseitigen Dreiecken

c) aus 6 Quadraten

d) aus 20 gleichseitigen Dreiecken

 

10. Welches chemische Element hat die Ordnungszahl 25?

 

a) Wolfram

b) Silber

c) Titan

d) Mangan

 

Antworten:

 

1. b

2. d

3. c

4. a

5. a = Washington D.C.; b = Pretoria; c = Riga; d = Rabat; e = Lissabon

6. c

7. b

8. d

9. a

10. d