Abschlussprüfungen – Die Knackpunkte mit 10 Fragen

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Abschlussprüfungen – Die KnackpunkteUnabhängig davon, ob es sich um die Hauptschulabschlussprüfung, die Realschulabschlussprüfung, die Abiturprüfung oder die Abschlussprüfung handelt, die das Studium beendet, haben alle Abschlussprüfungen grundsätzlich eines gemeinsam. Für den Prüfling sind sie mit zeitintensiver Vorbereitung und einem unguten Gefühl in der Magengegend verbunden. Dies ist insofern auch durchaus verständlich, als dass in Abschlussprüfungen meist relativ große Stoffmengen abgefragt werden können, die zu eben genau diesem Stichtag möglichst sicher sitzen sollten. Insofern gehören die Lehrinhalte an sich und die Prüfungsangst zu den wesentlichen Knackpunkten bei einer Abschlussprüfung. Allerdings gibt es einige Tipps und Tricks, die diese Knackpunkte etwas entschärfen können.

Eine gezielte Vorbereitung wirkt der Prüfungsangst entgegen

Um die Abschlussprüfung möglichst ruhig und sicher angehen zu können, ist eine intensive Vorbereitung sehr wichtig. Grundsätzlich werden bei Abschlussprüfungen allerdings nur solche Fragen gestellt, die der Prüfling auch lösen kann. Das bedeutet, wenn er die vermittelten Lehrinhalte beherrscht und vor allem verstanden hat, verfügt er über die notwendigen Kenntnisse und Grundlagen, um die Prüfungsaufgaben lösen zu können, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht immer so scheint. Die Vorbereitung sollte dabei möglichst frühzeitig beginnen, idealerweise anhand eines Zeitplans. Dieser Zeitplan sollte dann wiederum nicht nur Lernphasen, sondern auch Pausen vorsehen. Zudem ist es sinnvoll, die Themengebiete so aufzuteilen, dass ähnliche oder verwandte Fächer nicht aufeinander folgen, weil das Lernen und die Konzentration leichter fallen, wenn der Lernstoff abwechslungsreich ist. Am letzten Tag vor der Prüfung sollte dann nicht mehr gelernt werden, denn was bis jetzt noch nicht sitzt, wird ohnehin nicht mehr erfasst.

Während der Prüfung Ruhe bewahren

Während der Prüfung ist das Wichtigste überhaupt, ruhig und konzentriert zu arbeiten. In den meisten Fällen kann die Reihenfolge, in der die Aufgaben bearbeitet werden, selbst gewählt werden. Daher sollte der Prüfling nicht mit solchen Aufgaben beginnen, die er nicht auf Anhieb lösen kann oder sich zu lange mit diesen Aufgaben beschäftigen. Besser ist, diese Aufgaben auszulassen und erst die Fragen zu beantworten, die sicher gelöst werden können. Auf diese Weise verschafft sich der Prüfling Sicherheit, weil er weiß, dass er die ersten Punkte bereits gesammelt hat. Zudem spricht nichts dagegen, kurze Denkpausen einzulegen, um sich anschließend neu zu sammeln und konzentriert weiterzuarbeiten. Hilfreich ist zudem sicherlich, wenn der Prüfling immer im Hinterkopf behält, dass die Prüfung nicht automatisch nicht bestanden ist, bloß weil vielleicht eine Aufgabe nicht oder falsch gelöst wurde.

Je nach Art der Prüfungsaufgaben sind unterschiedliche Vorgehensweisen gefragt. Bei Auswahlfragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ist wichtig, die Formulierungen genau zu lesen. Kann die Frage weder durch eine eigene gedankliche Antwort noch durch das Ausschlussprinzip gelöst werden, bietet es sich an, dem Bauchgefühl zu folgen oder schlimmstenfalls auch zu raten. Grundsätzlich sollten allerdings alle Fragen beantwortet werden, denn mehr als falsch sein kann die Antwort nicht.

Bei offenen Fragen ist wichtig, präzise und aussagekräftige Antworten zu formulieren. Allerdings ist es nicht schlimm, wenn dem Prüfling der Fachausdruck einfach nicht einfallen will, eine genaue und richtige Umschreibung sind ebenso wertvoll und richtig.

Nach der Prüfung sollte die Prüfung auch tatsächlich abgehakt werden. Es macht keinen Sinn, sich zu ärgern, denn dadurch wird sich das Ergebnis nicht mehr ändern. Besser ist daher, sich auf die nächste Prüfung vorzubereiten und zu versuchen, diese eben ein bisschen besser zu machen.

10 Beispielfragen die oft in Abschlussprüfungen verwendet werden

 

1. In welchem Jahr wurde der damals 18jährige Franz Joseph I. Kaiser von Österreich?

 

a) 1830

b) 1799

c) 1848

d) 1901

 

2. Wer wurde im Jahre 1530 als letzter römisch-deutscher Kaiser durch den Papst zum Kaiser gekrönt?

 

a) Ferdinand I.

b) Karl V.

c) Ludwig IV.

d) Philipp II.

 

3. 1960 zündete Frankreich seine erste Atombombe. Wo?

 

a) in der Sahara

b) in der Wüste Gobi

c) über unbewohnten Inseln im Pazifik

d) unweit der Nordwestküste Australiens

 

4. Was bedeutet es, seine Nahrung durch “fletschern” aufzunehmen?

 

a) sehr schnell zu essen

b) besonders lange und gründlich zu kauen

c) nur Nahrung in Form von Brei oder Flüssigkeiten zu sich zu nehmen

d) nur rohe Nahrungsmittel zu essen

 

5. Wie lautet die Bezeichnung für die Kniebundhose, die gegen Ende des 17. Jahrhundert und während des 18. Jahrhunderts als typische Männerhose getragen wurde und bis zum Ersten Weltkrieg üblicher Bestandteil der höfischen Galakleidung war?

 

a) Schwalbenschwanz

b) Culotte

c) Turnüre

d) Mantille

 

6. Wie viele Bundeskanzler und wie viele Bundespräsidenten hatte die Bundesrepublik bislang (die derzeitigen Amtsinhaber eingeschlossen)?

 

_____ Bundeskanzler _____ Bundespräsidenten

 

7. Wer war das letzte Staatsoberhaupt der UdSSR?

 

a) Gromyko

b) Gorbatschow

c) Jelzin

d) Breschnew

 

8. Der Fichtelberg gehört mit zu den höchsten Bergen der Bundesrepublik. In welchem Bundesland liegt er?

 

a) Bayern

b) Sachsen-Anhalt

c) Sachsen

d) Baden-Württemberg

 

9. Als Grundregel gilt, dass ein Jahr immer dann ein Schaltjahr ist, wenn die Jahreszahl durch 4 teilbar ist. Wann trifft diese Regelung nicht zu?

 

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10. In welchem Jahr wurde Schillers “Maria Stuart” im Weimarer Hoftheater uraufgeführt?

 

a) 1740

b) 1760

c) 1780

d) 1800

 

Lösungen:

 

1. c

2. b

3. a

4. b

5. b

6. 8 Bundeskanzler, 9 Bundespräsidenten

7. b

8. c

9. Bei Jahren die auf 00 enden und nicht durch 400 teilbar sind.

10. d