Prüfungsfragen Berufe

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Prüfungsfragen BerufeIm Zusammenhang mit dem Beruf und der Berufsausbildung stehen zunächst zwei Prüfungen im Vordergrund, nämlich zum einen die Zwischenprüfung und zum anderen die Abschlussprüfung, die in Abhängigkeit zum Beruf auch als Gesellenprüfung bezeichnet wird. Diese Prüfungen entscheiden darüber, ob der Prüfling seine Ausbildung erfolgreich beenden kann. Allerdings ist es mit diesen beiden Prüfungen nicht getan, denn auch im Laufe des Berufslebens wird sich der Prüfling immer wieder mit weiteren Prüfungen konfrontiert sehen, beispielsweise in Form von Prüfungen zu Weiterbildungen wie etwa einer Meisterprüfung oder auch mit Eignungstests im Zuge des Bewerbungsverfahrens. Verständlicherweise rufen Prüfungen immer ein gewisses Maß an Nervosität und Anspannung, zumindest jedoch ein ungutes Gefühl hervor. Hilfreich ist es daher, sich im Vorfeld der Prüfung nicht nur mit den Inhalten, sondern auch mit der Struktur von Prüfungen im Allgemeinen vertraut zu machen.

 

  • Grundsätzlich gilt für jede Prüfung, dass die Absicht verfolgt wird, zu überprüfen, ob der Prüfling über die notwendigen Kompetenzen verfügt, um ein berufsbezogenes Problem lösen zu können. In anderen Worten heißt das, dass abgefragt wird, ob der Prüfling die bis zum Zeitpunkt der Prüfung vermittelten Inhalte verstanden hat und anwenden kann. Zeitgleich bedeutet dies aber auch, dass der Prüfling tatsächlich nur die Inhalte beherrschen muss, die er bis dahin erlernt hat und beispielsweise im Rahmen einer Zwischenprüfung, die meist nach dem ersten Lehrjahr erfolgt, keine Inhalte abgefragt werden, die erst im dritten Lehrjahr behandelt werden.
  • Für die Durchführung von Prüfungen kommen drei Methoden in Frage, nämlich ein schriftlicher, ein mündlicher und ein praktischer Prüfungsteil. Eine mündliche Prüfung gleicht vom Prinzip her einem Gespräch, das der Prüfling mit dem Prüfungsausschuss führt. Die Prüfer stellen Fragen, die der Prüfling entsprechend beantwortet. In den meisten Fällen rufen mündliche Prüfungen mehr Nervosität hervor als schriftliche Prüfungen, aber hier gilt der Tipp, daran zu denken, dass Prüfer auch nur Menschen sind, die sehr wohl wissen, dass der Prüfling angespannt ist und insofern mit entsprechenden Zwischenfragen weiterhelfen, wenn der Prüfling ins Stocken gerät. Im Rahmen einer praktischen Prüfung gilt es, konkrete Aufgaben zu lösen, die im Zusammenhang mit der Berufspraxis stehen. So werden beispielsweise bei Handwerksberufen Arbeitsproben oder einfachere Prüfungsstücke gefordert, bei kaufmännischen Berufen Datenauswertungen und darauf aufbauender Schriftverkehr.
  • Eine schriftliche Prüfung wird in aller Regel anhand von Prüfungsbögen durchgeführt, die es entsprechend der Vorgaben zu bearbeiten gilt. Dabei gibt es mehrere Varianten, wie die Prüfungsfragen gestaltet sein können. Sehr häufig wird das Wissen mittels Multiple-Choice-Fragen abgefragt, wobei es sich hier um Auswahlfragen handelt, bei denen mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind. Zur Beantwortung der Fragen wird dann die richtige Antwortmöglichkeit angekreuzt, allerdings gilt zu beachten, dass nicht zwangsläufig immer nur eine Antwortmöglichkeit richtig sein muss. Als Tipp gilt zudem, gegebene Antworten im Nachhinein nicht nochmals zu korrigieren, denn als Merksatz gilt, dass der erste Gedanke im Regelfall der richtige Gedanke ist. Die zweite Variante von Prüfungsfragen sind Fragen, die es in eigenen Worten zu beantworten gilt, meist stichpunktartig oder in kurzen, knappen Worten. Bei diesen Fragen gilt der Tipp, die Fragen tatsächlich so zu beantworten, wie laut Fragestellung gefordert. Das bedeutet, dass es ausreicht, drei Beispiele zu nennen, wenn drei Beispiele gefordert sind, denn alles andere kostet nur unnötig Zeit, wird jedoch nicht durch Extrapunkte oder ähnliches honoriert. Weitere mögliche Varianten von Prüfungsfragen sind Fragen, Analysen, Zusammenfassungen oder Korrekturen von Texten sowie Bilder und Grafiken, die beschriftet oder ausgewertet werden müssen.
  • Im Allgemeinen gilt für jede Prüfung der Tipp, ruhig zu bleiben und konzentriert zu arbeiten. Das bedeutet zum einen, dass die Fragestellungen genau gelesen werden müssen. Zum anderen ist es ratsam, Fragen, die nicht direkt auf Anhieb lösbar sind, zunächst auszulassen. Hilfreich kann zudem sein, wenn der Prüfling im Hinterkopf behält, dass es für ein erfolgreiches Bestehen der Prüfung nicht notwendig ist, alle Fragen vollständig richtig zu beantworten, so dass eine falsche Antwort oder nicht gelöste Aufgabe kein Grund zur Panik sind.

 

Prüfungsfragen Berufe

 

1. In welcher Stadt befindet sich der Sitz des Europarates?

 

a) Straßburg

b) Luxemburg

c) Brüssel

d) Den Haag

 

2. Wie heißt der Begriff, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften Lohnabschlüsse frei aushandeln?

 

a) Karenzvertrag

b) Kollektivvertrag

c) Tarifautonomie

d) Solidaritätsprinzip

 

3. Welches Wirtschaftssystem besteht in der Bundesrepublik Deutschland?

 

a) demokratische Staatswirtschaft

b) soziale Marktwirtschaft

c) sozial-kapitalistische Volkswirtschaft

d) kontrollierte Staatswirtschaft

 

4. Wie lautet die Bezeichnung für einen Schuldner in der Buchführung?

 

a) Insolvend

b) Mankor

c) Debitor

d) Subtrahend

 

5. In welchem Jahr endete der Erste Weltkrieg?

 

a) 1914

b) 1916

c) 1918

d) 1920

 

6. Welcher der folgenden Staaten grenzt nicht an die Bundesrepublik Deutschland?

 

a) Frankreich

b) Polen

c) Luxemburg

d) Liechtenstein

 

7. Wer gilt als Erfinder des Dynamits?

 

a) Röntgen

b) Planck

c) Nobel

d) Curie

 

8. Mithilfe welcher Formel wird der Flächeninhalt eines Kreises nicht berechnet?

 

a) a=a2+b2

b) G= V2+42

 

9. Wie lautet die Bezeichnung für den Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den festen Aggregatzustand?

 

a) Kondensieren

b) Sieden

c) Erstarren

d) Resublimieren

 

10. Welches der folgenden Werke stammt nicht von Schiller?

 

a) Maria Stuart

b) Der zerbrochne Krug

c) Die Räuber

d) Wallenstein

Prüfungsfragen Berufe Antworten

 

1. a

2. c

3. b

4. c

5. c

6. d

7. c

8. a, b

9. d

10. b