Prüfungsfragen Bilanzbuchhalter mit 10 Prüfungsaufgaben

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Prüfungsfragen BilanzbuchhalterEine Ausbildung zum Bilanzbuchhalter gehört zu den beliebtesten beruflichen Weiterbildungen im Bereich der kaufmännischen Berufe. Dies ist durchaus auch nachvollziehbar, denn das Berufsbild des Bilanzbuchhalters beinhaltet weit mehr, als nur eine mäßig interessante sachbearbeitende Tätigkeit im Büro. So sind Bilanzbuchhalter in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens tätig, beispielsweise im Bereich der Geschäftsbuchhaltung und der Bilanzen über das Finanzwesen bis hin zur Betriebsbuchhaltung.

Insofern kommt Bilanzbuchhaltern eine Schlüsselposition in nahezu allen Fragen der betrieblichen Finanzen zu, was zeitgleich jedoch auch begründet, weshalb die Prüfung zum Bilanzbuchhalter recht anspruchsvoll ist und eine entsprechend intensive Vorbereitung erfordert.

  • Zuständig für die Prüfung zum Bilanzbuchhalter sind die Industrie- und Handelskammern. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich sowie mindestens drei Jahre Berufspraxis oder eine mehr als sechsjährige Berufstätigkeit in einem entsprechenden Bereich, wenn keine kaufmännische oder verwaltende Ausbildung vorliegt. Daneben kann die Prüfung auch dann absolviert werden, wenn ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft oder der Volkswirtschaft und ebenfalls Berufspraxis oder entsprechende Zeugnisse über die notwendigen Kenntnisse vorliegen.
  • Die Prüfung gliedert sich in zwei Prüfungsteile, nämlich den funktionsübergreifenden und den funktionsspezifischen Prüfungsteil. Im Rahmen des funktionsübergreifenden Prüfungsteils werden volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen, elektronische Datenverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechniken sowie das Fach Recht schriftlich überprüft, das Fach Recht kann allerdings auch Bestandteil der mündlichen Prüfung sein. Der funktionsspezifische Prüfungsteil beinhaltet die Fächer Buchführung und Buchhaltungsorganisation, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, Steuerrecht und betriebliche Steuerlehre, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Finanzwirtschaft der Unternehmung und Planungsrechnung. Diese Fächer werden ebenfalls schriftlich geprüft, auf Antrag des Prüflings oder wenn der Prüfungsausschuss eine weitere Prüfung für notwendig hält, kann jedoch auch eine mündliche Prüfung erfolgen.
  • Insgesamt steht die Prüfung zum Bilanzbuchhalter im Zusammenhang mit einer recht großen Stoffmenge. Dennoch gilt, dass die Prüfung lediglich die Absicht verfolgt, zu überprüfen, ob der Prüfling den Anforderungen seiner künftigen Berufstätigkeit gewachsen ist und über ausreichend Fachwissen verfügt, um fachspezifische Problem- und Aufgabenstellungen lösen zu können. Daher ist es für die Prüfungsvorbereitung unerlässlich, die vermittelten Inhalte sorgfältig zu wiederholen, wobei bei Prüfungsfragen immer das aktuell geltende Recht von Bedeutung ist und zur Anwendung kommt.
  • Ein Großteil der Prüfungsfragen wird in Form von Multiple-Choice-Aufgaben gestellt. Das bedeutet, dass mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind und es die richtige Lösung anzukreuzen gilt. Hier gilt der Tipp, bei Unsicherheit der Intuition zu folgen, denn diese ist in den meisten Fällen richtig. Ansonsten gilt, dass es im Zweifel besser ist zu raten, als gar keine Antwort zu geben.
  • Daneben gilt natürlich, die Prüfungsfragen sorgfältig und genau zu lesen. Bei Fragen, die in eigenen Worten beantwortet werden sollen, genügt es, sich kurz und knapp, jedoch präzise auszudrücken. Zudem sollten Beispiele und Argumente immer nach Wichtigkeit sortiert werden. Sind beispielsweise drei Argumente verlangt, genügt es, drei Argumente zu nennen, dabei sollte jedoch das wichtigste Argument an erster Stelle stellen. Werden mehr Argumente genannt, werden diese ohnehin nicht gewertet und es wäre fatal, wenn das wichtigste Argument an letzter Stelle steht und somit nicht mehr in die Wertung fließt. Zudem sollten nach Möglichkeit immer die Fachbegriffe verwendet und nur dann auf Umschreibungen zurückgegriffen werden, wenn die Fachbegriffe nicht bekannt sind oder einem gerade nicht einfallen.
  • Für die Prüfung ist ein Zeitrahmen gegeben, der auch genutzt werden sollte. Ratsam ist es zudem, Fragen zunächst auszulassen, wenn diese nicht beantwortet werden können, da auf diese Weise Panik und ein Blackout verhindert werden können.

 

Prüfungsfragen Bilanzbuchhalter

 

1. Wie lautet der Gegenbegriff zu Hausse”?

 

a) Zyklus

b) Korrektur

c) Baisse

d) Rendite

 

2. Wodurch kennzeichnet sich eine frei konvertierbare Währung?

 

Antwort:_________________________________________________________________

 

3. Wie lautet der Begriff für das Toleranzvolumen als Bestandteil gegenseitiger Handelsbeziehungen ?

 

a) Swing

b) Konklusion

c) Karenz

d) Validität

 

4. Was ist ein Passivtausch im Zusammenhang mit dem Buchungssystem?

 

5. Wer war der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland?

 

a) Ludwig Erhard

b) Kurt Schmücker

c) Karl Schiller

d) Helmut Schmidt

 

6. Welcher der folgenden Staaten grenzt nicht an die Bundesrepublik Deutschland?

 

a) Frankreich

b) Polen

c) Luxemburg

d) Liechtenstein

 

7. Bei welcher Steuerart handelt es sich nicht um eine indirekte Steuer?

 

a) Umsatzsteuer

b) Zinsabschlagsteuer

c) Grundsteuer

d) Gewerbesteuer

 

8. Mittels welcher Formel wird die Dynamische Liquidität berechnet?

 

a) Zahlungsausgänge : erwartete Zahlungseingänge

b) (Zahlungsmittel + Forderungen + geschätzte Umsätze) : kurzfristige Verbindlichkeiten

c) (Zahlungsmittel + erwartete Zahlungseingänge) : Zahlungsausgänge

d) (Zahlungseingänge x geschätzte Umsätze) : (Zahlungsausgänge x Verbindlichkeiten)

 

9. Welche Faktoren betrachtet das Operative Controlling?

 

Antwort:___________________________________________________________________

 

10. Wie hieß oder heißt der Vorsitzende des DGB im Jahre 2009?

 

a) Frank Bsirske

b) Michael Sommer

c) Ludwig Georg Braun

d) Dieter Schulte

 

Prüfungsfragen Bilanzbuchhalter Antworten

 

1. c

2. Sie kann ohne Beschränkungen in andere Währungen überführt werden.

3. a

4. d

5. a

6. d

7. c

8. b

9. Kosten, Erlöse, Zeit und Qualität

10. b