Aktualisiert am 5. Oktober 2026 von Redaktion

Brennholz schneiden, Bäume fällen, Gehölz entasten: Die Motorsäge ist ein praktisches Werkzeug, das vielseitig eingesetzt werden kann. Aber sie ist auch ein Werkzeug mit einem hohen Gefahrenpotenzial. Bei Wald- und Forstarbeiten kommt es immer wieder zu leichteren Verletzungen – aber auch sehr schweren, teils sogar tödlichen Unfällen. Der richtige Umgang mit der Kettensäge ist deshalb unerlässlich. Und lernen können Sie ihn bei einem entsprechenden Kurs. Für kleinere Arbeiten im eigenen Garten brauchen Sie zwar nicht unbedingt einen Kettensägenschein. Spätestens, wenn Sie im öffentlichen Forst Brennholz machen möchten, führt aber kein Weg mehr an dem Lehrgang vorbei.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine gesetzliche Pflicht für Privatpersonen gibt es nicht. Wer im Wald Brennholz selbst aufarbeiten möchte, braucht den Motorsägenschein aber in der Regel, weil Forstbetriebe ihn verlangen.
- Lehrgänge gibt es in verschiedenen Varianten. Für eine Privatperson reicht der einfache Motorsägenschein in aller Regel aus.
- Der Kurs beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.
- Bei Lehrgängen nach DGUV Information 214-059 gehört eine Lernerfolgskontrolle in Theorie und Praxis dazu.
- Achten Sie bei der Auswahl des Anbieters darauf, dass er ein anerkanntes Zertifikat ausstellt. Sonst bringt Ihnen der Lehrgang nichts.
Wer braucht einen Kettensägenschein?
Wenn Sie einen eigenen Garten haben, haben Sie vielleicht schon darüber nachgedacht, sich eine Motorsäge zuzulegen. Gleiches gilt, wenn in Ihrem Wohnzimmer ein schöner Kaminofen steht. Oder wenn es auf Ihrem Grundstück eine Feuerstelle oder einen Räucherofen gibt. Und wenn Sie das Holz, das Sie dafür brauchen, selbst machen möchten.
Solange Sie nur auf Ihrem eigenen Grund und Boden mit der Kettensäge hantieren, brauchen Sie keinen Motorsägenschein. Es ist zwar grundsätzlich empfehlenswert, dass Sie sich einen Lehrgang gönnen. Schließlich lernen Sie dabei interessante Dinge und bekommen Tipps, die Ihnen die Gartenarbeit künftig leichter machen werden. Verpflichtet sind Sie aber nicht. Vielmehr können Sie sich Ihre Motorsäge schnappen und direkt loslegen.
Anders sieht es aus, wenn Sie im öffentlichen Forst Brennholz sägen wollen. Dann müssen Sie durch den Kettensägenschein nachweisen, dass Sie für solche Arbeiten ausgebildet sind. In Wäldern, die nach PEFC zertifiziert sind, wird der Schein von privaten Selbstwerbern schon seit 2013 grundsätzlich verlangt. Doch auch Landesforste und kommunale Forstbetriebe setzen zunehmend einen Motorsägenschein voraus. Private Waldbesitzer, die Brennholz zum Selbermachen anbieten, möchten ebenfalls immer öfter einen Nachweis sehen.
Für Arbeiten auf fremden Grundstücken, etwa im Garten von Freunden oder Verwandten, schreibt kein Gesetz einen Motorsägenschein vor. Anders ist es bei Beschäftigten: Unternehmen dürfen für Motorsägenarbeiten nur geeignete und entsprechend ausgebildete Personen einsetzen; den Mindestumfang der Ausbildung beschreibt die DGUV Information 214-059.
Kann jeder den Schein machen?
Vorkenntnisse müssen Sie nicht mitbringen. Selbst wenn Sie beim Lehrgang zum allerersten Mal eine Kettensäge in der Hand halten, können Sie sich anmelden. Damit Sie an einem Motorsägenkurs teilnehmen können, müssen Sie aber folgende Voraussetzungen erfüllen:
Alter
Das Mindestalter legen die Kursanbieter fest. Bei der Ausbildung Jugendlicher ist nach der DGUV Information 214-059 zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz zu beachten.
Körperlich und geistig fit
Sie sind sowohl körperlich als auch geistig für die Arbeit mit der Kettensäge geeignet. Die geistige Eignung muss allein schon deshalb vorhanden sein, weil Sie mit einem gefährlichen Werkzeug zugange sind. Eine gewisse körperliche Fitness ist notwendig, weil Holzarbeiten anstrengend sind. Bereits die Säge bringt mehrere Kilo auf die Waage.
Ausrüstung
Außerdem brauchen Sie für die Teilnahme am Kurs neben einer Kettensäge auch die vorgeschriebene Schutzausrüstung. Diese besteht aus
- einer Schnittschutzhose,
- Sicherheitsschuhen mit Schnittschutz,
- einem Helm mit Gesichts- und Gehörschutz,
- Handschuhen und
- Oberbekleidung in großflächiger Signalfarbe.
Außerdem sollten Sie ein Verbandpäckchen dabeihaben.
Bei vielen Kursanbietern können Sie sich sowohl die Kettensäge als auch die Schutzkleidung ausleihen. Sinnvoller ist aber, wenn Sie Ihre eigene Ausrüstung mitbringen. Denn wenn Sie später in den Wald wollen, brauchen Sie die Sachen so oder so.
Wie lange dauert ein Motorsägenkurs?
Die Kettensägenkurse gliedern sich in mehrere Module. Nach der DGUV Information 214-059 macht Modul A „Grundlagen der Motorsägenarbeit“ den Anfang (16 Unterrichtseinheiten an zwei Tagen). Darauf baut Modul B „Baumfällung und Aufarbeitung“ auf (24 Unterrichtseinheiten an drei Tagen); die Module C und D betreffen Arbeiten aus dem Arbeitskorb. Daneben gibt es noch spezielle Scheine. Diese beziehen sich zum Beispiel auf das Arbeiten mit Sturmholz und Windbruch oder auf gefährliche Fällungen.
Für den privaten Gebrauch wird in aller Regel der einfache Kettensägenschein (Modul A) ausreichen. Dieser Lehrgang dauert zwei Tage. Meist finden die Lehrgänge am Wochenende statt.
Ein Kurs mit mehreren Modulen nimmt natürlich auch entsprechend mehr Zeit in Anspruch. Für die Module A und B zusammen sind nach DGUV Information 214-059 fünf Tage vorgesehen. Weiterführende Motorsägenscheine brauchen Sie in erster Linie für eine gewerbliche Nutzung oder für eine berufliche Tätigkeit.
Welche Inhalte werden bei dem Kurs vermittelt?
Anders als zum Beispiel beim Anglerschein gibt es für Motorsägenkurse keine gesetzlich festgelegten Inhalte. Einen Mindestumfang beschreibt die DGUV Information 214-059; die genauen Inhalte können aber von Anbieter zu Anbieter variieren. Normalerweise beginnt ein Lehrgang aber mit der Theorie. Und hier steht folgendes auf dem Programm:
- Einführung in die Vorschriften zur Unfallverhütung
- Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung
- Aufbau und Funktion der Motorsäge
- Pflege und Wartung von Säge und Zubehör
- Grundlagenwissen zu Holz- und Sägearbeiten sowie zu den Gefahren bei der Brennholzwerbung
Danach geht es mit der Praxis weiter. Hier lernen Sie verschiedene Schnitttechniken und werden in die richtige Haltung eingewiesen. Außerdem machen Sie ein paar Schnittübungen am liegenden Holz. So können Sie das, was Sie gelernt haben, gleich ausprobieren. Im gesamten praktischen Teil müssen Sie die komplette Schutzausrüstung tragen.
Muss ich einen Test mit Prüfungsfragen zum Kettensägenschein bestehen?
Einen Test im klassischen Sinne, so wie Sie es vom Führerschein oder Berufsausbildungen kennen, gibt es beim einfachen Motorsägenschein nicht. Nach der DGUV Information 214-059 ist am Ende jedes Moduls aber eine personenbezogene Lernerfolgskontrolle der theoretischen und praktischen Ausbildung vorgesehen. Anschließend bekommen Sie eine Teilnahmebescheinigung (Zertifikat), aus der hervorgeht, ob Sie das Lehrgangsziel erreicht haben.
Inhaltlich geht es bei der Lernerfolgskontrolle um die Dinge, die Sie während des Lehrgangs gelernt haben. Sie prüft somit, ob Sie gut zugehört und alles verstanden haben. Auch bei weiterführenden Motorsägenscheinen bekommen Sie ein Zertifikat als Nachweis.
Wie teuer ist der Kettensägenschein?
Der Kettensägenschein ist in Deutschland inhaltlich weder genau definiert noch verbindlich geregelt. Der genaue Ablauf vom Lehrgang kann deshalb je nach Anbieter etwas unterschiedlich sein. Auch was die Kosten angeht, gibt es keine einheitlichen Regelungen.
Mit den Kursgebühren sind alle Kosten abgedeckt. Für Lehrmaterial, Bögen mit Prüfungsfragen zum Kettensägenschein oder eine Prüfung müssen Sie nichts extra bezahlen. Im Unterschied zu anderen Lehrgängen gibt es so etwas beim Motorsägenschein nämlich meist nicht. Auch das Zertifikat ist im Preis enthalten.
Wozu befähigt ein Motorsägenschein?
Der einfache Kettensägenschein ist für Privatpersonen vorgesehen, die grundlegende Kenntnisse für die Arbeit mit der Motorsäge brauchen. Mit dem Schein sind Sie dazu befähigt, liegendes Holz unter normalen Bedingungen sicher und sachgerecht aufzuarbeiten.
Nach der DGUV Information 214-059 umfasst Modul A neben der Arbeit am liegenden Holz auch das Fällen von Schwachholz bis 20 Zentimeter Brusthöhendurchmesser unter einfachen Verhältnissen. Für stärkere Bäume brauchen Sie einen weiterführenden Kurs (Modul B). Allerdings dürfen Sie als Privatperson ohnehin nicht in einen öffentlichen Wald gehen und einfach so irgendwelche Bäume fällen. Solche Arbeiten übernehmen Förster und ausgebildete Waldarbeiter. Für Ihr Brennholz bekommen Sie von ihnen dann die Stämme zugewiesen, die Sie für sich aufarbeiten können.
Auch wenn Sie die Motorsäge gewerblich nutzen möchten, müssen Sie weitere Kurse besuchen und die entsprechenden Qualifikationen erwerben. Als angehender Waldarbeiter, Förster oder auch Landschaftsgärtner absolvieren Sie die entsprechenden Motorsägenkurse dann im Zuge Ihrer Ausbildung.
Wo kann ich den Lehrgang machen?
Anbieter, bei denen Sie Ihren Motorsägenschein machen können, gibt es sehr viele. So werden die Lehrgänge zum Beispiel angeboten von:
- Forstämtern
- Kettensägen-Herstellern
- Baumschulen
- Garten- und Landschaftsbetrieben
- Feuerwehren
- Baumärkten
Bei der Suche nach einem Anbieter sollten Sie aber genau hinschauen. Viele Forstbetriebe verlangen zwar von Privatpersonen, die ihr Brennholz im Wald selbst aufarbeiten, einen Motorsägenschein. Verbindliche einheitliche Vorgaben für die Kurse gibt es aber nicht.
Das hat leider auch ein paar unseriöse Anbieter auf den Plan gerufen, die mit den Scheinen ein gutes Geschäft machen. Nur bringt Ihnen ein Motorsägenschein nicht viel, wenn er als Nachweis nicht anerkannt wird.
Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Anbieter ein Gütesiegel vom KWF hat oder der Kurs mindestens den Vorgaben der DGUV Information 214-059 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht. Und: Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie einfach bei Ihrem örtlichen Forstamt nach. Dort bekommen Sie Infos darüber, wo Sie in Ihrer Nähe den Schein machen können.
Ein Wort zum KWF-Gütesiegel
Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) ist eine Forschungseinrichtung. Seit mehr als 60 Jahren untersucht sie die Entwicklungen in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Verfahrenstechnik. Außerdem prüft das KWF Forsttechnik, Arbeitsmittel und Schutzausrüstung.
Für Kettensägenkurse vergibt das KWF ein Gütesiegel. Die Anbieter müssen sich dazu verpflichten, bestimmte Standards einzuhalten. Sonst bekommen sie das Siegel nicht.
Auch von der DGUV gibt es Vorgaben und Richtlinien. So können Sie sich zum Beispiel in dieser PDF über sichere Waldarbeiten informieren. Die Richtlinien für die Ausbildung rund um Baumarbeiten finden Sie hier. Und einen Überblick über die Schutzausrüstung, die Sie tragen müssen, vermittelt Ihnen diese PDF von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.
10 Übungsfragen zum Kettensägenschein
1. Aus welchem Teil des Baumes wird Bauholz gewonnen?
a) Wurzel
b) Stamm
c) grüne Äste
d) Baumkrone
Lösung: b
Holz als Roh- und Baustoff kann dabei helfen, den Bedarf an anderen, energieintensiven Werkstoffen wie zum Beispiel Stahl, Aluminium oder Kunststoff zu senken. Dabei wird das Holz für Bauholz und für langlebige Produkte in erster Linie aus dem Stammholz gewonnen. Der Stamm eines Baumes ist der Teil ab der Wurzel bis zum Beginn der grünen Äste. Abnehmer sind vor allem Sägewerke, die das Stammholz zu Balken, Brettern, Latten und anderen Produkten verarbeiten.
2. Wie lange kann Holz das klimaschädliche Kohlendioxid binden?
a) solange sich ein Baum in der Wachstumsphase befindet
b) bis ein Baum gefällt wird
c) während der gesamten Dauer, in der das Holzprodukt verwendet wird
d) gar nicht
Lösung: c
Bäume sind in der Lage, das schädliche Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zu speichern. Dabei bleibt das Gas während der gesamten Lebensdauer des Holzprodukts gebunden. Erst wenn das Holz verrottet oder verbrannt wird, gelangt das CO2 wieder zurück in die Atmosphäre. Langlebige Holzprodukte schonen deshalb die Umwelt und entlasten das Klima.
3. Wofür steht die Bezeichnung Polter?
a) Bäume, die nach einem Sturm entwurzelt oder gebrochen im Wald liegen
b) scherzhafte Bezeichnung für einen schlecht gelaunten Waldarbeiter
c) spezielle Rückemaschine bei der Holzernte
d) Stapel aus gleichlangen Baumstämmen
Lösung: d
Wenn gleichlange Holzstämme zu einem Stapel aufgeschichtet sind, wird dieser Stapel als Polter bezeichnet. Brennholz wird oft in Form von Holzpoltern verkauft.
4. Welcher Vorgang bewirkt, dass Bäume Zucker und Sauerstoff bilden?
a) Fotosynthese
b) Abbau von Chlorophyll
c) Produktion von Terpentin
d) saurer Regen
Lösung: a
Bäume nehmen über die Wurzeln Wasser auf. Über ihre Blätter oder Nadeln ziehen sie Kohlendioxid (CO2) aus der Luft und binden das Gas. Das Sonnenlicht löst dann eine chemische Reaktion aus, bei der die Bäume das Wasser und das CO2 in Glucose (also Zucker) und Sauerstoff umwandeln. Dieser Vorgang ist die Fotosynthese.
5. Was ist ein Hexenbesen?
a) ein gegabelter Baum
b) eine krankhafte Veränderung in der Baumkrone
c) ein Baum mit zwei Geschlechtern
d) ein von Moos umwachsener Baumstamm
Lösung: b
Als Hexenbesen werden kugelige und buschige Verwachsungen in der Baumkrone bezeichnet. Ein anderer Name dafür lautet Donnerbusch. Vor allem an Tannen und Birken tauchen oft Hexenbesen auf. Die Ursache für die Wuchsstörung sind meistens Pilze. Aber auch Bakterien und Viren können der Auslöser sein.
An der befallenen Stelle neigt der Baum dazu, viele kleine, kurze und dünne Zweige auszubilden. Dadurch entstehen Gebilde, die an die typischen Hexenbesen erinnern. Bei Fichten und Kiefern gehen Hexenbesen oft auf vererbte Mutationen der Knospen zurück, die gezielt genutzt werden, um kleinwüchsige Zierformen zu züchten.
6. Wer oder was sind Holzabnehmer?
a) Schädlinge und Wildtiere, die den Baumbestand angreifen
b) Maschinen bei der Holzernte
c) Sägewerke und Betriebe der Holzindustrie
d) Förster und Forstwirte
Lösung: c
Die Hauptabnehmer von Holz sind Sägewerke, die verschiedenen Branchen der Holzindustrie und auch die Zellstoff- und die Papierindustrie. Außerdem gehören Betreiber von Biomasse-Heizkraftwerken zu den Abnehmern. Und auch private Käufer, die Brennholz kaufen, zählen zu den Holzabnehmern. Förster und Forstwirte sind keine Abnehmer.
7. Sind rohe Bucheckern für den Menschen giftig?
a) ja, sogar sehr giftig
b) nur in größeren Mengen
c) nein, überhaupt nicht
Lösung: b
Nicht nur bei Wildschweinen stehen Bucheckern auf dem Speiseplan. Auch Menschen können sie essen. Denn Bucheckern enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe. Neben Mineralstoffen gehören dazu zum Beispiel Zink und Eisen. Durch das leicht nussige Aroma passen Bucheckern gut zu Kuchen, aber auch zu Salaten.
Allerdings enthalten Bucheckern Fagin und Oxalsäure. Größere Mengen davon können Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Direkt im Wald sollte es deshalb bei wenigen rohen Bucheckern bleiben. Zu Hause können die Eckern in der Pfanne geröstet werden. Dadurch bauen sich die Giftstoffe ab.
8. Was gehört nicht zur vorgeschriebenen Schutzkleidung beim Holzfällen?
a) Schnittschutzhose
b) Knieschoner
c) Sicherheitsschuhe
d) Handschuhe
Lösung: b
Zur persönlichen Schutzausrüstung für Motorsägenarbeiten im Wald gehören nach der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ein Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Schutzhandschuhe, eine Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe mit Schnittschutz sowie Oberbekleidung in großflächiger Signalfarbe. Knieschoner gehören nicht dazu.
9. Wodurch lässt sich eine Douglasie von einer Fichte unterscheiden?
a) Die Nadeln der Douglasie sind kürzer.
b) Die Douglasie hat härtere und spitzere Nadeln.
c) Die Douglasie ist kleiner als die Fichte.
d) Wenn die Nadeln zerrieben werden, riechen sie nach Zitrusfrüchten.
Lösung: d
Im Unterschied zur Fichte hat die Douglasie längere Nadeln. Sie sind etwa 2 bis 3 cm lang und zudem weich. Was die Höhe angeht, überragt die Douglasie meist alle anderen Bäume. Deshalb wird sie manchmal auch als Himmelsstürmer bezeichnet. Wenn die Nadeln der Douglasie zwischen den Fingern zerrieben werden, erinnert der Duft an Zitrusfrüchte.
10. Wer legt das Mindestalter für die Teilnahme an einem Motorsägenlehrgang fest?
a) das Bundesarbeitsministerium per Verordnung
b) der jeweilige Kursanbieter
c) die DGUV mit einer bundesweit festen Altersgrenze
d) das örtliche Forstamt für alle Anbieter
Lösung: b
Eine gesetzliche Altersgrenze für den Motorsägenschein gibt es nicht, und auch die DGUV Information 214-059 nennt kein Mindestalter. Welches Alter vorausgesetzt wird, legt der jeweilige Kursanbieter fest. Bei der Ausbildung Jugendlicher ist laut DGUV Information 214-059 das Jugendarbeitsschutzgesetz zu beachten.
Fragen zum Inhalt?
Erfahre, wie unsere Ratgeber entstehen. Wenn dir ein Fehler auffällt oder eine wichtige Angabe fehlt, kannst du uns darauf hinweisen.
Herausgeberin
Selda Bekar
Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich für pruefungsratgeber.de. Kontakt über das Kontaktformular, Angaben im Impressum.