Aktualisiert am 23. Oktober 2026 von Redaktion

Gibt es den Beruf Bürokaufmann oder Bürokauffrau noch?
Nein, nicht als Ausbildungsberuf. Seit dem 1. August 2014 werden keine Bürokaufleute mehr ausgebildet. Der Beruf ist zusammen mit den Berufen Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation und Fachangestellte/r für Bürokommunikation im neuen Beruf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement aufgegangen. Im Betrieb und in Stellenanzeigen ist „Bürokauffrau“ trotzdem weiter geläufig, deshalb suchen viele Auszubildende unter diesem Namen nach Prüfungsinfos.
Für Ihre Vorbereitung hat das eine praktische Folge: Alte Prüfungsbücher und Übungshefte für Bürokaufleute gliedern den Stoff nach Fächern wie Bürowirtschaft, Rechnungswesen und EDV. Diese Fächer gibt es in der heutigen Prüfung nicht mehr. Das Fachwissen daraus ist nicht wertlos, aber die Aufgabenform und die Gewichtung stimmen nicht mehr. Prüfen Sie bei jedem Lernmaterial, ob es für Kaufleute für Büromanagement geschrieben ist.
Seit dem 1. August 2025 gilt eine überarbeitete Ausbildungsverordnung vom 25. Februar 2025. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Wer die Ausbildung vor diesem Stichtag begonnen hat, fragt am besten bei seiner Kammer nach, nach welcher Fassung geprüft wird.
Was ersetzt die Zwischenprüfung bei Kaufleuten für Büromanagement?
An die Stelle der Zwischenprüfung tritt Teil 1 der Abschlussprüfung. Er soll nach der Verordnung im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden, den genauen Termin legt die zuständige Stelle fest. Das ist je nach Ausbildungsbetrieb die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer oder im öffentlichen Dienst eine eigene zuständige Stelle.
Teil 1 prüft einen einzigen Bereich: Informationstechnisches Büromanagement, also die Bearbeitung von Büroaufgaben mit Textverarbeitung und Tabellenkalkulation am Computer. Die Prüfung läuft computergestützt und dauert 120 Minuten. Weil das Ergebnis bereits zählt, lohnt sich hier ein eigener Lernplan mit Übungen am Rechner, nicht nur Lesen im Lehrbuch.
Wie ist die Abschlussprüfung aufgebaut?
Die Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann und zur Kauffrau für Büromanagement legt vier Prüfungsbereiche fest:
| Teil | Prüfungsbereich | Form | Dauer | Anteil am Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Teil 1 | Informationstechnisches Büromanagement | schriftlich, computergestützt | 120 Minuten | 25 % |
| Teil 2 | Kundenbeziehungsprozesse | schriftlich | 150 Minuten | 30 % |
| Teil 2 | Fachaufgabe in der Wahlqualifikation | mündlich, fallbezogenes Fachgespräch | 20 Minuten | 35 % |
| Teil 2 | Wirtschafts- und Sozialkunde | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
Bestanden ist die Prüfung, wenn das Gesamtergebnis aus beiden Teilen und das Ergebnis von Teil 2 jeweils mindestens „ausreichend“ sind, in mindestens zwei Bereichen von Teil 2 mindestens „ausreichend“ erreicht wird und kein Bereich von Teil 2 mit „ungenügend“ bewertet ist. Liegt Kundenbeziehungsprozesse oder Wirtschafts- und Sozialkunde unter „ausreichend“, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung von 15 Minuten beantragt werden, wenn sie für das Bestehen den Ausschlag geben kann.
Aus der Tabelle ergibt sich die Reihenfolge Ihrer Lernzeit: Das Fachgespräch hat mit 35 Prozent das größte Gewicht, obwohl es nur 20 Minuten dauert. Wirtschafts- und Sozialkunde zählt nur 10 Prozent, ein „ungenügend“ dort kann aber trotzdem das Bestehen kosten.
Wie läuft die mündliche Prüfung im Büromanagement ab?
Den mündlichen Teil bildet die Fachaufgabe in der Wahlqualifikation. Sie bezieht sich auf die beiden Wahlqualifikationen, die Sie in der Ausbildung belegt haben. Für das Fachgespräch sieht die Verordnung zwei Varianten vor:
- Report-Variante: Sie schreiben vorab zu jeder der beiden Wahlqualifikationen einen Report von höchstens drei Seiten über eine Aufgabe aus Ihrem Betrieb. Das Fachgespräch knüpft an einen dieser Reports an.
- Fachaufgaben-Variante: Sie bekommen zwei Fachaufgaben, wählen eine aus und haben 20 Minuten Vorbereitungszeit, bevor das Gespräch beginnt.
In beiden Fällen dauert das Fachgespräch 20 Minuten. Geprüft wird, ob Sie eine Aufgabe aus der Praxis erklären, Ihre Lösung begründen und auf Nachfragen fachlich reagieren können. Üben Sie deshalb laut: Erklären Sie einen Arbeitsablauf aus Ihrem Betrieb in fünf Minuten, ohne abzulesen, und lassen Sie sich danach Fragen stellen. Wie das Gespräch vor dem Ausschuss abläuft und wie die Bewertung entsteht, beschreibt der Beitrag zur mündlichen Abschlussprüfung.
Wie bereite ich mich als Bürokauffrau auf die Prüfung vor?
Teilen Sie die Wochen vor Teil 2 nach der Gewichtung der Prüfungsbereiche ein und planen Sie feste Wiederholungstermine ein. Der folgende Plan ist eine Vorlage für sechs Wochen, die Sie an Ihren Prüfungstermin und Ihre Arbeitszeiten anpassen:
| Woche vor der Prüfung | Schwerpunkt | Wiederholung |
|---|---|---|
| 6 | Kundenbeziehungsprozesse: Unterlagen aus Berufsschule und Betrieb ordnen, Lücken markieren | Stoffliste für alle Bereiche anlegen |
| 5 | Wahlqualifikation 1: Report oder typische Fachaufgaben durchsprechen | Kundenbeziehungsprozesse aus Woche 6 |
| 4 | Wahlqualifikation 2 und Wirtschafts- und Sozialkunde: Rechtsformen, Arbeitsrecht, Sozialversicherung | Wahlqualifikation 1 |
| 3 | Alte Prüfungsaufgaben unter Zeitdruck: 150 und 60 Minuten am Stück | Fehlerliste aus den Probeaufgaben |
| 2 | Fachgespräch laut üben, mit einer Person, die nachfragt | Wirtschafts- und Sozialkunde |
| 1 | Nur Wiederholung, kein neuer Stoff | Fehlerliste und Reports |
Wie Sie aus so einer Vorlage einen Plan mit Zeitblöcken und Pufferzeiten machen, zeigt die Checkliste zur Lernplanung.
Für die schriftlichen Aufgaben gilt: Lesen Sie bei Auswahlaufgaben die Frage und alle Antworten vollständig, weil oft ein einzelnes „nicht“ die Lösung umdreht. Bei offenen Aufgaben antworten Sie mit Fachbegriffen und nennen genau so viele Beispiele, wie verlangt sind. Bei Rechenaufgaben schreiben Sie den Rechenweg auf, denn ein richtiger Ansatz wird oft auch bei falschem Endergebnis bewertet.
Externenprüfung: Prüfung ohne Ausbildung
Wer ohne Ausbildungsvertrag lange im Büro gearbeitet hat, kann unter Umständen als Externer zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Nach § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz muss die Berufstätigkeit in der Regel mindestens das Eineinhalbfache der Ausbildungszeit umfassen. Über die Zulassung entscheidet die zuständige Kammer. Geprüft wird nach derselben Verordnung wie bei Auszubildenden.
Wer nach einem Fragenkatalog für die „LAP Bürokauffrau“ sucht: Die Lehrabschlussprüfung ist die österreichische Prüfung. Die Angaben auf dieser Seite betreffen die Prüfung in Deutschland.
Übungsfragen mit Lösungen für Bürokaufleute
Die folgenden Fragen prüfen kaufmännisches Grundwissen aus Recht, Kaufvertrag, Rechnungswesen, Volkswirtschaft, Personalwesen und Schriftgut. Sie sind keine Originalaufgaben der Kammern. Beantworten Sie jede Frage zuerst schriftlich und öffnen Sie erst dann die Lösung. Weitere Aufgaben zu einem Prüfungsbereich finden Sie bei den Prüfungsfragen Wirtschafts- und Sozialkunde.
Rechtsformen, Vollmachten und Verträge
1. Ordnen Sie den Unternehmen ihre Rechtsform zu: Personengesellschaft = 1, Einzelunternehmen = 2, juristische Person des Privatrechts = 3.
- Maier & Müller GmbH
- Karl Otto e. K.
- Schmidt & Klein GbR
- Groß & Gut AG
Lösung
a = 3, b = 2, c = 1, d = 3. GmbH und AG sind Kapitalgesellschaften und damit juristische Personen, der eingetragene Kaufmann (e. K.) ist ein Einzelunternehmen, die GbR eine Personengesellschaft.
2. Wofür stehen die Abkürzungen GmbH, GbR, VVaG und OHG?
Lösung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Offene Handelsgesellschaft.
3. Welche Handlung darf ein Prokurist nicht ausführen?
- Prozesse anstrengen
- Handelsregistereintragungen beantragen
- Verbindlichkeiten eingehen
- Wechsel zeichnen
Lösung
b. Die Prokura nach § 49 HGB deckt alle Geschäfte, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. Anmeldungen zum Handelsregister, die das Unternehmen selbst betreffen, bleiben dem Inhaber vorbehalten.
4. In welchem Fall erlischt eine Prokura nicht?
- wenn das Handelsgeschäft veräußert wird
- wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet wird
- wenn der Geschäftsinhaber verstirbt
- wenn der Gewerbebetrieb eingestellt wird
Lösung
c. Nach § 52 Abs. 3 HGB erlischt die Prokura nicht durch den Tod des Inhabers.
5. Was gehört nicht zum kollektiven Arbeitsrecht?
- Arbeitsvertragsrecht
- Tarifvertragsrecht
- Mitbestimmungsrecht
- Arbeitskampfrecht
Lösung
a. Das Arbeitsvertragsrecht regelt das einzelne Arbeitsverhältnis und gehört zum Individualarbeitsrecht. Mehr Fragen dazu bei den Prüfungsfragen Arbeitsrecht.
6. Welche Aussage zum Widerrufsrecht ist richtig?
- Ein Widerruf muss nicht begründet werden.
- Eine Widerrufsbelehrung muss keinen Hinweis auf den Beginn der Widerrufsfrist enthalten.
- Bei Ratenlieferungsverträgen gibt es kein Widerrufsrecht.
- Eine Widerrufsbelehrung muss den Namen, aber nicht die Anschrift des Empfängers des Widerrufs enthalten.
Lösung
a. Nach § 355 Abs. 1 BGB muss der Widerruf keine Begründung enthalten.
7. Um welchen Vertrag handelt es sich, wenn die entgeltliche Überlassung einer Sache und der Erträge daraus vereinbart wird?
- Schenkungsvertrag
- Pachtvertrag
- Mietvertrag
- Werkvertrag
Lösung
b. Die Pacht (§ 581 BGB) umfasst anders als die Miete auch den Genuss der Früchte, also der Erträge.
Kaufvertrag
8. Ein Unternehmen erwirbt eine kleinere Menge einer Ware und stellt eine größere Bestellung in Aussicht, wenn die Ware zusagt. Welche Kaufart liegt vor?
- Kauf auf Probe
- Kauf nach Probe
- Kauf zur Probe
- Kauf en bloc
Lösung
c. Beim Kauf zur Probe ist der Kauf fest abgeschlossen, die kleine Menge dient zum Ausprobieren für spätere Bestellungen.
9. Ein Unternehmen erhält ein kostenloses Muster und bestellt daraufhin eine größere Menge dieser Ware. Welche Kaufart liegt vor?
- Kauf auf Probe
- Kauf nach Probe
- Kauf zur Probe
- Vorkauf
Lösung
b. Beim Kauf nach Probe muss die gelieferte Ware dem Muster entsprechen.
10. Ein Unternehmen bestellt eine Ware, die unmittelbar nach Abschluss des Kaufvertrags geliefert wird. Wie heißt dieser Kauf?
- Kauf auf Abruf
- Kauf auf Probe
- Sofortkauf
- Fixkauf
Lösung
c. Beim Fixkauf ist dagegen ein genau bestimmter Liefertermin vereinbart, beim Kauf auf Abruf bestimmt der Käufer den Zeitpunkt später.
Rechnungswesen und Investition
11. Welcher Wert wird bei der Berechnung des Einstandspreises (Bezugspreises) nicht zum Preis je Einheit addiert?
- Transportkosten
- Bezugsnebenkosten
- Vorsteuer, wenn ein Vorsteuerabzug möglich ist
- Zölle
Lösung
c. Abziehbare Vorsteuer erstattet das Finanzamt, sie ist deshalb kein Kostenbestandteil.
12. Was ist kein Bestandteil des Anlagevermögens?
- Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte
- technische Anlagen und Maschinen
- Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
- gezeichnetes Kapital
Lösung
d. Das gezeichnete Kapital steht als Eigenkapital auf der Passivseite der Bilanz.
13. Ein Unternehmen verkauft Vermögensgegenstände und wandelt investierte Mittel wieder in Geld um. Wie heißt dieser Vorgang?
- Reininvestition
- Nettoinvestition
- Ersatzinvestition
- Desinvestition
Lösung
d. Desinvestition ist die Freisetzung gebundenen Kapitals.
14. Wie heißen Investitionen, die mit gleich vielen oder weniger Mitarbeitern oder Maschinen gleiche oder höhere Produktionszahlen erreichen sollen?
- Rationalisierungsinvestitionen
- Ersatzinvestitionen
- Reininvestitionen
- Erweiterungsinvestitionen
Lösung
a. Erweiterungsinvestitionen erhöhen dagegen die Kapazität.
15. Worin liegt ein Nachteil der ABC-Analyse?
- Der Methodeneinsatz ist abhängig vom Untersuchungsgegenstand.
- Eine übersichtliche grafische Darstellung ist nicht möglich.
- Qualitative Faktoren werden nicht berücksichtigt.
- Es gibt keine Beschränkung auf wesentliche Faktoren.
Lösung
c. Die ABC-Analyse ordnet nur nach Mengen- und Wertanteilen, etwa die Bedeutung eines Artikels für den Kunden fließt nicht ein.
Volkswirtschaft
16. Um welche Art von Gütern handelt es sich bei Brief und Briefmarke oder Computer und Software?
- Substitutionsgüter
- Komplementärgüter
- inferiore Güter
- homogene Güter
Lösung
b. Komplementärgüter ergänzen sich und werden gemeinsam nachgefragt.
17. Welcher Wirtschaftszweig gehört nicht zum tertiären Sektor?
- Tourismus
- Banken
- Handel
- Landwirtschaft
Lösung
d. Die Landwirtschaft gehört zum primären Sektor, der tertiäre Sektor umfasst die Dienstleistungen.
18. Was ist die Lorenz-Kurve und wofür wird sie verwendet?
Lösung
Eine nach Max Otto Lorenz benannte Darstellung statistischer Verteilungen, die Konzentration oder Ungleichheit sichtbar macht. Sie wird vor allem zur Analyse der Einkommensverteilung genutzt.
Personal und Arbeitsplatz
19. Welchen Beitrag zur Sozialversicherung trägt der Arbeitnehmer allein?
- keinen, alle Beiträge tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam
- keinen, nur den Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung trägt der Arbeitgeber allein
- den Zuschlag zur Pflegeversicherung, wenn er kinderlos und älter als 23 Jahre ist
- den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung
Lösung
c. Den Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung zahlt der Arbeitnehmer ohne Arbeitgeberanteil.
20. Welcher Paragraf des BGB regelt, wann die Vergütung des Arbeitnehmers fällig wird?
- § 242
- § 614
- § 288
- § 305
Lösung
b. Nach § 614 BGB ist die Vergütung nach der Leistung der Dienste zu entrichten.
21. Was regelt die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A4.2?
- Toiletten und Waschräume
- Sitzgelegenheiten
- Pausenräume
- Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe
Lösung
c. Die ASR A4.2 regelt Pausen- und Bereitschaftsräume.
22. Was regelt die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5?
- die Belüftung der Arbeitsräume
- die Temperatur der Arbeitsräume
- die Mindestbeleuchtung
- die innerbetrieblichen Verkehrswege
Lösung
b. Die ASR A3.5 trägt den Titel „Raumtemperatur“.
Schriftgut und DIN 5008
23. Welche Aufbewahrungsfrist gilt für Bilanzen, Handelsbücher und empfangene Handelsbriefe?
- 6 Jahre
- 10 Jahre
- 6 Jahre für Bilanzen und Handelsbücher, 10 Jahre für empfangene Handelsbriefe
- 10 Jahre für Bilanzen und Handelsbücher, 6 Jahre für empfangene Handelsbriefe
Lösung
d. Die Fristen stehen in § 257 Abs. 4 HGB.
24. Wann beginnt die Aufbewahrungsfrist für Handels- und Geschäftsbriefe?
- mit dem Datum des Schriftstücks
- mit dem Datum der Zustellung
- mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem das Schriftstück erstellt oder empfangen wurde
Lösung
c. So regelt es § 257 Abs. 5 HGB.
25. Wie viele Leerzeilen sind in einem Geschäftsbrief nach DIN 5008 für Unterschrift und Firmenstempel vorgesehen?
- 2
- 3
- 4
- 5
Lösung
b. Zwischen Gruß und maschinenschriftlicher Namenswiedergabe bleiben drei Leerzeilen für die Unterschrift.
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Herausgeberin
Selda Bekar
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