Aktualisiert am 23. September 2026 von Redaktion
Der überwiegende Teil von Ausbildungen in Deutschland wird in dem sogenannten dualen Ausbildungssystem durchgeführt. Dabei ergibt sich die Bezeichnung dual daraus, dass der Azubi an zwei Orten lernt, nämlich einerseits im Ausbildungsbetrieb und andererseits in der Berufsschule.
Meist ist der Azubi an drei bis vier Tagen in der Woche in seinem Ausbildungsbetrieb, wo die praktische Ausbildung erfolgt, und an einem oder zwei Tagen in der Berufsschule, wo theoretische Grundlagen vermittelt und allgemeinbildende Fächer unterrichtet werden.
Eine andere Variante ist der sogenannte Blockunterricht, was bedeutet, dass die praktische Ausbildung im Betrieb und die theoretische Ausbildung in der Berufsschule in mehrwöchigen Blöcken jeweils im Wechsel erfolgen. Die Dauer der Ausbildung ergibt sich aus der Ausbildungsverordnung für den jeweiligen Beruf, üblicherweise dauert die Berufsausbildung jedoch zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Verfügt der Azubi bereits über eine vorausgehende höhere Schulbildung oder erreicht er besonders gute Leistungen während der Ausbildung, ist es aber in einigen Fällen möglich, die Ausbildungsdauer zu verkürzen. In vielen Berufen finden während der Ausbildung zwei Prüfungen statt, zum einen eine Zwischenprüfung und zum anderen eine abschließende Prüfung. In Berufen mit gestreckter Abschlussprüfung entfällt die Zwischenprüfung, an ihre Stelle tritt Teil 1 der Abschlussprüfung (§ 48 Abs. 2 BBiG). 1. Wie wird eine Zahlung bezeichnet, bei der der Käufer den Rechnungsbetrag bar auf das Konto des Verkäufers einzahlt?
Prüfungsfragen Ausbildung:
a) Barzahlung
b) halbbare Zahlung
c) bargeldlose Zahlung
d) E-Payment
2. Was gehört nicht zu den Sozialversicherungsabgaben?
a) Rentenversicherungsbeitrag
b) Beitrag zur Arbeitslosenversicherung
c) Solidaritätszuschlag
d) Beitrag zur Pflegeversicherung
3. Wie heißt der Fachbegriff für eine Aufschwungphase im Konjunkturzyklus?
a) Rezession
b) Boom
c) Depression
d) Expansion
4. Welcher Wirtschaftssektor umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft?
a) Primärsektor
b) Sekundärsektor
c) Tertiärsektor
d) Quartärsektor
5. Wie wird die grundlegende Rechts- und Organisationsform bezeichnet, innerhalb der Wirtschaftssubjekte tätig werden und Wirtschaftsprozesse ablaufen?
a) Wirtschaftsordnung
b) Wirtschaftssektor
c) Wirtschaftskreislauf
d) Konjunktur
6. Bei welchem der folgenden Unternehmen handelt es sich nicht um eine Personengesellschaft?
a) Maier & Jung GbR
b) Müller & Fischer OHG
c) Klein & Groß AG
d) Schmidt und Söhne KG
7. Bei welchem der folgenden Verträge handelt es sich um einen Verdingungsvertrag?
a) Bürgschaftsvertrag
b) Kaufvertrag
c) Darlehensvertrag
d) Werkvertrag
8. Wie werden Investitionen bezeichnet, die das Ziel verfolgen, die Produktionszahlen zu steigern, indem mehr Arbeitskräfte und mehr Produktionsmittel eingesetzt werden?
a) Gründungsinvestitionen
b) Erweiterungsinvestitionen
c) Reininvestitionen
d) Nettoinvestitionen
9. Ab wann gilt eine Prokura?
a) unmittelbar nach Erteilung
b) nach Eintragung in das Handelsregister
c) nach Genehmigung durch den Betriebsrat
d) nach Zustimmung aller Mitglieder des Vorstandes
10. Was haben die Umsatzsteuer und die Verbrauchsteuern gemeinsam?
a) Es handelt sich um direkte Steuern.
b) Es handelt sich um indirekte Steuern.
c) Der Steuersatz ist identisch.
d) Eine Übertragung der Steuerschuld auf Dritte ist nicht möglich.
Prüfungsfragen Ausbildung Lösungen
1. b
2. c
3. d
4. b
5. a
6. c
7. d
8. b
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Herausgeberin
Selda Bekar
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