Aktualisiert am 23. September 2026 von Redaktion
Das Kürzel BWL steht für Betriebswirtschaftslehre und bezeichnet ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften. Die Grundlage für BWL ergibt sich aus der Tatsache, dass Güter aufgrund ihrer grundsätzlichen Knappheit einen ökonomischen Umgang erfordern. Im Unterschied zu der Volkswirtschaftslehre als abstraktere Schwesterdisziplin erfolgt die Betrachtungsweise der Betriebswirtschaftslehre dabei aus der Sicht einzelner Betriebe. Daraus ergeben sich zeitgleich auch die wesentlichen Ziele der Betriebswirtschaftslehre, die nämlich darin bestehen, Unternehmungen zwar einerseits zu beschreiben und zu erklären, aber andererseits im Rahmen der Entscheidungsprozesse auch konkret zu unterstützen.
Das Fach BWL ist wesentlicher Bestandteil der Ausbildung einer Reihe von Lehrberufen, in erster Linie dabei bei kaufmännischen Berufen, ebenso aber auch im Handwerk. Neben BWL als Schulfach in der Berufsschule besteht die Möglichkeit, eine berufliche Weiterbildung an Fachschulen oder Fachakademien in diesem Bereich zu absolvieren, das Fach an Universitäten, Fachhochschulen oder Berufsakademien zu studieren oder eine private Business School zu besuchen. Hinzu kommt die Option, den sogenannten EBC*L, den European Business Competence* Licence oder auch Europäischer Wirtschaftsführerschein, zu erwerben, der sich insbesondere an Personen richtet, die im Wirtschaftsleben stehen, jedoch nicht über eine nachweisbare betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen. 1. Welche Aussage hinsichtlich der Vorteile einer Divisionalen Organisation ist nicht richtig?
Prüfungsfragen BWL:
a) Eine Divisionale Organisation ermöglicht eine bessere Kunden-, Gebiets- bzw. Produktorientierung.
b) Eine Divisionale Organisation ermöglicht eine spezifische Ausrichtung auf die Divisionsstrategien.
c) Eine Divisionale Organisation vereinfacht den Zukauf/ Verkauf von Einheiten und Desinvestitionen.
d) Eine Divisionale Organisation reduziert den Bedarf an Koordinierung und administrativem Aufwand.
2. Was stellt die dritte Stufe der Bedürfnispyramide dar?
a) Selbstverwirklichung
b) soziale Beziehungen / Kontakte
c) Sicherheit
d) Soziale Anerkennung
3. Mithilfe welcher Gleichung kann die Lagerumschlagshäufigkeit berechnet werden?
a) Jahresabsatz / Wareneinsatz
b) Wareneinsatz / Lagerabgänge
c) Lagerabgänge / durchschnittlicher Lagerbestand
d) Anfangsbestand + Istbestand / durchschnittlicher Lagerbestand
4. Wie wird ein Führungsstil bezeichnet, bei dem der Vorgesetzte seine Mitarbeiter in das betriebliche Geschehen mit einbezieht, Diskussionen erlaubt und sachliche Unterstützung erwartet?
a) autoritärer / hierarchischer Führungsstil
b) demokratischer / kooperativer Führungsstil
c) Laissez-faire-Führungsstil
d) richtungsbezogener Führungsstil
5. Bitte nennen Sie drei Beispiele für Kapitalgesellschaften.
Antwort: _______________________________________________
6. Bitte nennen Sie die beiden Grundformen von Weisungssystemen.
Antwort: _______________________________________________
7. Wobei handelt es sich nicht um eine Liquiditätskennzahl?
a) Acid Test Ratio
b) Einzugsliquidität
c) Cash Flow Return on Investment
d) Cash Ratio
8. Was ist nicht Bestandteil des Umlaufvermögens?
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Gewinnrücklagen
c) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
d) Liquide Mittel
9. Wodurch kennzeichnet sich die Istkostenrechnung?
a) Die Erfassung des betriebsbedingten Güter- und Dienstleistungsverkehrs erfolgt nachträglich.
b) Es handelt sich um ein zukunftsbezogenes Verfahren, bei dem die relevanten Plandaten durch Schätzungen oder Berechnungen ermittelt werden.
c) Die Berechnung erfolgt anhand durchschnittlicher Istkosten vergangener Perioden.
10. Wer gilt als Begründer der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre?
a) Eugen Schmalenbach
b) Hans Ulrich
c) Erich Gutenberg
d) Edmund Heinen
Prüfungsfragen BWL Antworten:
1. d
2. b
3. c
4. b
5. AG, GmbH, KGaA, SE
6. Einliniensystem, Mehrliniensystem
7. c
8. b
9. a
10. d
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Selda Bekar
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