Aktualisiert am 23. September 2026 von Redaktion
Ein Heilpraktiker ist eine Person, die dazu berechtigt ist, ohne ärztliche Approbation Heilkunde auszuüben.
Dabei handelt es sich bei der Bezeichnung Heilpraktiker um eine geschützte Berufsbezeichnung, die für Außenstehende deutlich macht, dass derjenige, der die Heilkunde ausübt, zwar kein Arzt ist, jedoch eine Prüfung abgelegt hat und infolge dessen über die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung verfügt.
Die Arbeitsweise eines Heilpraktikers ähnelt dabei grundsätzlich der eines Arztes, was bedeutet, dass der Heilpraktiker physische und psychische Leiden feststellen und eine entsprechende Therapie durchführen darf, wobei Heilpraktiker für die Diagnose und die anschließende Behandlung verstärkt auf naturheilkundliche und alternativmedizinische Methoden zurückgreifen. Allerdings dürfen Heilpraktiker keine verschreibungspflichtigen Medikamente oder Betäubungsmittel verordnen, keine meldepflichtigen Krankheiten behandeln und nicht in der Zahnmedizin, der Strahlentherapie, der Geburtshilfe und der Leichenschau tätig werden. Die eigentliche Ausbildung zum Heilpraktiker ist nicht verbindlich geregelt, was bedeutet, dass sich der angehende Heilpraktiker sein Wissen sowohl durch den Besuch einer Ausbildungseinrichtung als auch autodidaktisch aneignen kann. Im Gegensatz dazu setzt eine Zulassung allerdings eine amtsärztliche Überprüfung voraus. 1. Welche der genannten Symptome stützen den Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma?
Prüfungsfragen Heilpraktiker:
1. Kopfschmerzen
2. Übelkeit und Erbrechen
3. Pupillendifferenz
4. Amnesie
5. Bewusstlosigkeit
a) Symptome 1 bis 3
b) Symptome 2 bis 5
c) Symptome 1, 3, 4 und 5
d) alle Symptome
2. Welche Aussage trifft auf das Prostatakarzinom nicht zu?
a) Es geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse aus.
b) Es gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes.
c) Die Erkrankung zeigt bereits im Frühstadium Symptome.
d) Bei Männern unter 40 Jahren tritt es praktisch nicht auf.
3. Was kommt als Ursache für eine arterielle Hypertonie in Frage?
1. Hypothyreose
2. Glomerulonephritis
3. Phäochromozytom
a) 1
b) 1 und 3
c) 2 und 3
d) 1 bis 3
4. Wie viel Kochsalz ist abzuwiegen, um 3 Liter einer 0,9%igen NaCl-Lösung herzustellen?
a) 27mg
b) 2,7g
c) 27g
d) 270g
5. Ein fünfjähriges Kind leidet unter Schüttelfrost, Fieber sowie Kopf- und Bauchschmerzen. Hinzu kommt ein tiefroter Rachen sowie ein Ausschlag in der Leistengegend mit dicht beieinander stehenden, stecknadelkopfgroßen, intensiv roten Flecken. Wie lautet die erste Verdachtsdiagnose?
a) Masern
b) Scharlach
c) Röteln
d) Heuschnupfen
6. Wann kommt das Tausendgüldenkraut als Droge nicht zur Anwendung?
a) zur Stärkung des Verdauungsapparates
b) zur Anregung des Appetits
c) bei mangelnder Bildung von Magensaft
d) bei Magen- und Darmgeschwüren
7. Welche Droge wird in Form von Samen verwendet und innerlich in erster Linie gegen Verstopfung eingesetzt, wobei eine äußere Anwendung auch bei Entzündungen möglich ist?
a) Leinsamen
b) Kürbissamen
c) Senf
d) Kümmel
8. In welchem Referenzbereich liegt das MCV?
a) 28 – 33 pg
b) 14 – 18 g/dl
c) 80 – 98 fl
d) 38 – 52 %
9. Welches klinische Zeichen kann Hinweise auf eine Entzündung oder degenerative Schäden des Iliosakralgelenks geben?
a) Bragard-Zeichen
b) Mennell-Zeichen
c) Schober-Zeichen
d) Gaenslen-Zeichen
10. Welche der genannten Erkrankungen passt nicht mit den Symptomen zusammen?
a) Lungenödem – grünliches Sputum, Dyspnoe
b) Lungenembolie – thorakaler Schmerz, Hypotonie, Zyanose
c) Lungenemphysem – Dyspnoe, Zyanose, Fassthorax
Prüfungsfragen Heilpraktiker Antworten:
1. d
2. c
3. d
4. c
5. b
6. d
7. a
8. c
9. b
10. a
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Selda Bekar
Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich für pruefungsratgeber.de. Kontakt über das Kontaktformular, Angaben im Impressum.