Prüfungsfragen Schule und Studium

pruefungsfragen

Prüfungsfragen Schule und StudiumSowohl während der Schulzeit als auch im Verlauf des Studiums werden immer wieder Prüfungen abgenommen, angefangen bei einfachen Klassenarbeiten bis hin zu wichtigen Klausuren, Abschlussprüfungen oder dem Abitur sowie Zwischenprüfungen, Vordiplome, Diplome oder Staatsexamen. Zunächst unabhängig davon, um welche Prüfung es sich handelt, ist eine Prüfung immer mit viel Vorbereitung, intensivem Lernen, einem größeren Zeitaufwand und vor allem Stress, Anspannung und teils auch Leistungsdruck verbunden.

Dies begründet sich sicherlich nicht zuletzt darin, dass der Prüfling einerseits das bestmögliche Ergebnis erzielen möchte, sich andererseits jedoch mit einer meist großen Stoffmenge konfrontiert sieht, die am Tag der Prüfung sicher sitzen sollte. Der wichtigste Tipp im Zusammenhang mit Prüfungen ist dabei letztlich ganz einfach und lautet schlichtweg, ruhig zu bleiben, sowohl im Hinblick auf die Prüfung als auch während der Prüfung selbst.

  • Prüfungen in der Schule und während des Studiums gliedern sich in aller Regel in einen schriftlichen und in einen mündlichen Prüfungsteil. Dabei wird grundsätzlich immer nur das Wissen abgefragt, das Bestandteil des Lehrstoffes war, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Allerdings ist es sicher beruhigend im Hinterkopf zu behalten, dass keine Prüfung nur dann als bestanden gilt, wenn tatsächlich alle Fragen oder Aufgaben richtig gelöst wurden, sondern eine gewisse Fehleranzahl immer zulässig ist.
  • Schriftliche Prüfungen können in unterschiedlichen Varianten durchgeführt werden, die sich meist aus der Art der Prüfung ergeben. Zu den sehr häufigen Prüfungstypen gehören Multiple-Choice-Aufgaben. Hierbei werden eine gezielte Frage gestellt oder eine Frage aus einer Situationsschilderung abgeleitet und mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Das Lösen der Aufgabe erfolgt dann durch die Auswahl der richtigen Antwortmöglichkeit, wobei es auch möglich sein kann, dass mehrere Antwortmöglichkeiten richtig sind. Wichtig bei diesen Prüfungsfragen ist, Frage und Antworten sehr genau zu lesen und besonders auf kleine Details zu achten.
  • Eine andere Variante von schriftlichen Prüfungsfragen sind offene Fragen, was bedeutet, dass die Antwort in eigenen Worten formuliert oder die Frage durch Beispiele oder Argumente beantwortet wird. Hier ist ratsam, immer die wichtigsten Argumente an erster Stelle zu nennen, sich auf die geforderte Anzahl an Beispielen zu beschränken und nach Möglichkeit auf Fachbegriffe zurückzugreifen. Eine dritte Variante von schriftlichen Prüfungen ergibt sich durch Aufsätze, die selbst verfasst werden müssen oder durch Texte, die es zu analysieren, zu erörtern oder zu vergleichen gilt. Insbesondere bei selbstverfassten Aufsätzen ist es dabei sehr hilfreich, mit Notizen zu arbeiten und alle wesentlichen Schlüsselbegriffe zu notieren, die im Anschluss dann sortiert und ausformuliert werden können.
  • Mündliche Prüfungen dienen dazu, das Fachwissen abzufragen, dabei jedoch gleichzeitig zu ermitteln, ob der Prüfling die Inhalte tatsächlich verstanden hat und auch in der Praxis umsetzen kann. Insofern ist es durchaus möglich, dass die Prüfer den Ausführungen zum vorgegebenen Thema zwar folgen, jedoch durch Zwischenfragen zu anderen Themen abschweifen. Grundsätzlich gilt für mündliche Prüfungen, dass es kein Beinbruch ist, wenn eine Frage nicht oder falsch verstanden wurde oder nicht beantwortet werden kann. Es ist also durchaus zulässig, nachzufragen, wobei am besten auf die Ausgangsfrage des Prüfers aufgebaut wird. Eine mögliche Vorgehensweise hierzu wäre zu fragen, ob der Prüfer mit seiner Frage meinte, dass. Dadurch verschafft sich der Prüfling nämlich nicht nur eine kurze Denkpause, sondern bewegt den Prüfer im Idealfall auch dazu, die Frage verständlicher zu formulieren oder den Wechsel auf ein anderes Thema zuzulassen. Gerät der Prüfling ins Stocken oder stellt sich ein kurzer Blackout ein, werden die Prüfer in aller Regel durch Zwischenfragen weiterhelfen. Alternativ kann der Prüfling seine Schwäche jedoch auch ehrlich einräumen, zugeben, dass er den roten Faden verloren hat und um eine Wiederholung der Frage bitten. Nach einem tiefen Durchatmen und kurzen Sammeln ist der Blackout dann auch meist überwunden.

 

Prüfungsfragen Schule und Studium:

 

1. 1883 führe der damalige Reichskanzler die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland ein. Wie war sein Name?

 

a) Ebert

b) Scheidemann

c) Bismarck

d) von Bülow

 

2. Wie heißt die Meerenge, die Asien und Amerika voneinander trennt?

 

a) Magellanstraße

b) Beringstraße

c) Torresstraße

d) Davisstraße

 

3. Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, wie spät es in New York?

 

a) 4 Uhr

b) 6 Uhr

c) 18 Uhr

d) 20 Uhr

 

4. Wie viele gleichgroße Würfel werden mindestens benötigt, um einen neuen Würfel aufzubauen?

 

a) 4

b) 6

c) 8

d) 10

 

5. Wie lautet der Fachbegriff für den linken Faktor bei einer Multiplikation?

 

a) Multiplikand

b) Multiplikator

c) Minuend

d) Dividend

 

6. Welches Mineral hat den Wert 4 auf der Mohsschen Härteskala?

 

a) Talk

b) Fluorit

c) Calcit

d) Gips

 

7. Welcher Bestandteil der Luft ist dafür zuständig, dass Bakterien und niedere Pilze abgetötet, Schmutzstoffe zerstört und deren üble Gerüche beseitigt werden?

 

a) Kohlenstoffdioxid

b) Stickstoff

c) Argon

d) Ozon

 

8. Wie heißt der noch nicht durch knöcherne oder knorpelige Strukturen umfasste Bereich des Schädels von Neugeborenen?

 

a) Schädelfenster

b) Bregma

c) Fontanelle

d) Okklusionsebene

 

9. Wie heißt das vermutlich wichtigste Drama des Schriftstellers Wolfgang Borchert?

 

a) Draußen vor der Tür

b) Warten auf Godot

c) Demetrius

d) Trauer muss Elektra tragen

 

10. Wem wird der Ausspruch Wissen ist Macht zugeschrieben?

 

a) Thomas von Aquin

b) Francis Bacon

c) Immanuel Kant

d) Karl Marx

 

Prüfungsfragen Schule und Studium Antworten:

 

1. c

2. b

3. b

4. c

5. a

6. b

7. d

8. c

9. a

10. b