Aktualisiert am 23. September 2026 von Redaktion
Eine Prüfung verfolgt prinzipiell ein klar definiertes Ziel, das darin besteht, den Wissensstand des Prüflings in Erfahrung zu bringen. Das bedeutet, im Rahmen der Prüfung werden Fragen und Aufgaben gestellt, die aus den vermittelten Lehrinhalten und besprochenen Themengebieten entstammen und für das Fachgebiet oder den weiteren Bildungsweg relevant sind. Die Auswertung der Prüfungsergebnisse erlaubt Rückschlüsse darüber, ob der Prüfling über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt, um den bisherigen Bildungsweg fortzusetzen oder die Ausbildung abzuschließen, je nachdem, ob es sich um eine Zwischenprüfung oder eine Prüfung mit abschließendem Charakter handelt. Dabei gliedern sich die meisten Prüfungen in einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil.
Der schriftliche Prüfungsteil sieht meist Prüfungsfragen vor, die als Multiple-Choice-Aufgaben gestaltet sind, was bedeutet, dass der Prüfling die richtige Lösung aus vorgegebenen Antworten wählt. Daneben finden sich offene Fragen, die mittels kurzen Antworten in eigenen Worten gelöst werden sowie teils auch Aufsätze als Prüfungsaufgaben in schriftlichen Prüfungen. Der mündliche Prüfungsteil folgt in den meisten Fällen im Anschluss an eine erfolgreich abgelegte schriftliche Prüfung und überprüft das Wissen in einem Fach oder dient als Nachprüfung, um weniger gute Ergebnisse zu verbessern. 1. Im Jahr 1955 reiste Konrad Adenauer nach Moskau. Was waren die wichtigsten Ergebnisse dieses Besuches?
mündliche Prüfungsfragen:
Antwort: ______________________________________________
2. Bitte definieren Sie den Begriff Demokratie.
Antwort: ______________________________________________
3. Bitte nennen Sie die vier Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, die Mitglieder der SPD waren.
Antwort: ______________________________________________
4. Bitte nennen Sie die drei höchsten Berge Deutschlands inklusive ihrer Höhe.
Antwort: ______________________________________________
5. Die Temperaturmessung der Einteilung nach Celsius hat zwei Fixpunkte. Welche?
Antwort: ______________________________________________
6. Bitte sagen Sie uns, zu welcher Pflanzenfamilie die Getreidearten gehören und nennen Sie uns die vier wichtigsten Getreidearten in Mitteleuropa.
Antwort: ______________________________________________
7. Welches sind die drei Führungsstile nach Kurt Lewin?
Antwort: ______________________________________________
8. Bitte nennen Sie die fettlöslichen Vitamine und jeweils ein Beispiel für ihr Vorkommen.
Antwort: ______________________________________________
9. Fallada schrieb zwei sozialkritische Romane mit den Titeln Kleiner Mann – was nun? und Wer einmal aus dem Blechnapf frisst. Was beschreibt der Autor in diesen Romanen im Wesentlichen?
Antwort: ______________________________________________
10. Welches war die wesentliche These des britischen Mönches Pelagius, der Namensgeber der Lehre des Pelagianismus ist?
Antwort: ______________________________________________
mündliche Prüfungsfragen Antworten:
1. die Aufnahme diplomatischer Beziehungen; die Entlassung der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges
2. Eigentlich bedeutet der Begriff Volksherrschaft. Heute dient der Begriff meist als Sammelbegriff für solche Herrschaftsformen, deren Grundlage sich aus einem weitgefassten, pluralistischen Volksbegriff ableitet und die Partizipationsrechte für alle Bürger meist ab dem 18. Lebensjahr vorsehen.
3. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder, Olaf Scholz
4. Zugspitze, 2962m; Hochwanner, 2744m; Watzmann, 2713m
5. Temperatur von schmelzendem Eis bei 0 Grad und Temperatur von siedendem Wasser unter Atmosphärendruck bei 100 Grad
6. Getreide gehört zu den Gräsern (Süßgräsern). Die wichtigsten Arten sind Weizen, Gerste, Roggen und Hafer.
7. Autoritäre Führung, Demokratische Führung, Laissez-faire-Führung
8. Vitamin A in Leber, Milchfetten, Fisch und als Provitamin in vielen Pflanzen; Vitamin D in Fischprodukten und Milch; Vitamin E in
Blattgemüse, Vollkornprodukten und pflanzlichen Ölen; Vitamin K in Eiern, Leber und Grünkohl
9. Die Romane beschreiben im Zuge der Neuen Sachlichkeit das Milieu der kleinen Leute, den Alltag und die drückende Not von Gescheiterten und Ausgestoßenen.
10. Die menschliche Natur wurde nicht durch die Erbsünde verdorben, so dass der Mensch ohne Sünde sein (posse sine peccato esse) und sich selbst erlösen kann.
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Herausgeberin
Selda Bekar
Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich für pruefungsratgeber.de. Kontakt über das Kontaktformular, Angaben im Impressum.